Angebote zu "Lithografie" (13 Treffer)

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Armin Mueller-Stahl: Bild 'Johannes Brahms' (20...
430,00 € *
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Der Maler und Zeichner Armin Mueller-Stahl beweist erneut, über welche herausragende Fähigkeit er auch als Porträtist verfügt. So kehrt er in seiner Arbeit das Wesen der Protagonisten nach außen und erlaubt dem Betrachter, sich in sie hinein zu fühlen. Hier ist es der musikalische Esprit eines Johannes Brahms. Mit dieser Lithografie sind Sammler ein Stück näher am künstlerischen Gesamtwerk des Schauspielers und Multitalents Mueller-Stahl und an seiner vielseitigen Lebensphilosophie. Original-Farblithografie 2012 auf schwerem Bütten. Limitierte Auflage 180 Exemplare, nummeriert und signiert. Gerahmt im Modellrahmen mit Schrägschnittpassepartout. Format ca. 43 x 55 cm. Kunst ganz einfach online bei ars mundi kaufen - bei einem der großen Kunstversender Europas

Anbieter: Ars Mundi
Stand: 01.10.2020
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Armin Mueller-Stahl: Bild 'Edith Piaf (je ne re...
430,00 € *
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Der Maler und Zeichner Armin Mueller-Stahl beweist erneut, über welche herausragende Fähigkeit er auch als Porträtist verfügt. So kehrt er in seiner Arbeit das Wesen der Protagonisten nach außen und erlaubt dem Betrachter, sich in sie hinein zu fühlen. Hier ist es das ausschweifende Leben einer Edith Piaf. Mit dieser Lithografie sind Sammler ein Stück näher am künstlerischen Gesamtwerk des Schauspielers und Multitalents Mueller-Stahl und an seiner vielseitigen Lebensphilosophie. Original-Farblithografie 2012 auf schwerem Bütten. Limitierte Auflage 180 Exemplare, nummeriert und signiert. Gerahmt im Modellrahmen mit Schrägschnittpassepartout. Format ca. 43 x 55 cm. Kunst ganz einfach online bei ars mundi kaufen - bei einem der großen Kunstversender Europas

Anbieter: Ars Mundi
Stand: 01.10.2020
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Kay: Bild 'Eva I', gerahmt, Druckgrafik
498,00 € *
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Der 1956 geborene Kay Winkler, der sich selbst nur KAY nennt, ist in den letzten Jahren vor allem mit seinen Installationen und Großplastiken in Erscheinung getreten. Er ist jedoch nicht nur gelernter Holzbildhauer und Absolvent der Staatlichen Akademie für Bildhauerei in München mit Meisterdiplom, sondern zugleich ausgebildeter Grafiker und Maler. Seine 'Eva I' zeigt seine Meisterschaft auch in dieser Kunstform: Mit leichtem Strich verleiht er seiner in nahezu klassischer Pose sitzenden 'Eva I' eine Ausstrahlung, die über das bloß Erotische weit hinausgeht. Lithografie. Limitierte Auflage 199 Exemplare, signiert und nummeriert. Motivgröße 37,5 x 27,5 cm (H/B). Gerahmt in anspruchsvoller goldfarbener Massivholzleiste mit Schrägschnittpassepartout, verglast. Format gerahmt 54 x 44,5 cm (H/B). Kunst ganz einfach online bei ars mundi kaufen - bei einem der großen Kunstversender Europas

Anbieter: Ars Mundi
Stand: 01.10.2020
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Nun schauen mich immer mindestens vier Augen an
28,50 € *
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Eine Freundschaft in BriefenFür Christa und Gerhard Wolf war der freundschaftliche Umgang mit Malern, Bildhauern und Grafikern nicht wenigeranregend und intensiv als der mit Dichterkollegen und Autoren. Das 1995 bei Gerhard Wolf Janus press verlegteBuch Unsere Freunde, die Maler legt davon anschaulich Zeugnis ab. Versammelt es doch Bildwerkezahlreicher bekannter Künstler und stellt ihnen Betrachtungen, Briefe und Reflexionen zur Seite. Ein Jahr vorher,1994, gewann Gerhard Wolf 19 von ihnen für die Mitarbeit an dem Mappenwerk Ein Blatt für C. W., eineGabe für die von allen geschätzte Autorin zu ihrem 65. Geburtstag. In beiden Editionen - dem Buch wie derGrafikmappe - ist Carlfriedrich Claus vertreten. Aber in beiden nimmt er eine Sonderstellung ein.Das muss nicht verwundern, denn Carlfriedrich Claus entwickelte aus seinem radikalen Konzept des künstlerischenund lebensweltlichen Dauerexperiments ein OEuvre, das sich gängigen Kategorien entzog. Grundlegendintermedial, kannes gleichzeitig als Text gelesen und als Bild betrachtet werden und war und ist singulär."[M]eine Intention zielt ja genau dahin, die 'räumlich wirkende' bildende mit der 'zeitlich wirkenden' sprachlichenKunst dialektisch zu verbinden" erläuterte Carlfriedrich Claus 1971 seine "Sprachblätter" einem seinerBriefpartner, Daniel Henry Kahnweiler in Paris (15. 7. 1971). Seit dem Ende der 1950er-Jahre publizierte er inwestdeutschen bzw. westeuropäischen Medien und stellte in diesen Ländern aus. Aber in der DDR lebte und arbeiteteCarlfriedrich Claus damals weitgehend isoliert und unter extrem schwierigen Umständen. Da sich sein Schaffenden Kriterien sozialistischer Kunst entzog, war er in keinem Künstlerverband organisiert. Eine solche Mitgliedschaftgalt jedoch im autoritären Kulturbetrieb der DDR als Voraussetzung für eine freie künstlerische Tätigkeit,so dass er permanent mit Repressionen rechnen musste. Immerhin hatte ihn Werner Schmidt, der Direktordes Kupferstich-Kabinettsder Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, 1968 in einem Abendvortrag imMagdeburger Grafik-Kreis erstmals in der DDR einem sachkundigen Publikum offiziell vorgestellt; im selbenJahr hatte Lothar Lang den Künstler angeregt, sich mit der Drucktechnik der Lithografie auseinanderzusetzen.Eines dieser originalgrafischen Blätter erschien 1969 in der von Lothar Lang herausgegebenen 12. Edition der Kabinettpresse Berlin. Das heißt, gegen kulturpolitische Widerstände hatte der Künstler mit Hilfe engagierter undkompetenter Förderer erste winzige Schritte in Richtung einer Öffentlichkeit auch in der DDR geschafft. Aber egal,in welchem Umfeld seine "Sprachblätter" wahrgenommen wurden und werden, ob im Kontext der konkretenund visuellen Poesie oder avantgardistischer, nonkonformer Kunst, sie behaupten eine Sonderposition. Und alsein solcher Ausnahmekünstler geriet Carlfriedrich Claus auch in den Gesichtskreis von Christa und Gerhard Wolf.Er und das Autorenpaar waren sich im Mai 1971 während eines Besuchs bei Lothar Lang in Freienbrink beiErkner zum ersten Mal persönlich begegnet. Der Kunstkritiker, bei dem Carlfriedrich Claus vom 19. bis 25. Maizu Gast weilte, hatte weitere Autoren und Künstler wie Bernd Jentzsch, Dieter Goltzsche oder Max Uhlig eingeladen,denen Carlfriedrich Claus seine Werke vorstellen konnte. Die Anschriften zwischen Christa und GerhardWolf und Carlfriedrich Claus wurden getauscht und ein Briefwechsel kam in Gang, der dem Gedankenaustauschdiente, der gegenseitigen Bestärkung und Anteilnahme wie der Entwicklung gemeinsamer Projekte.Fortan hatte Carlfriedrich Claus in Gerhard Wolf einen einfühlsamen Interpreten seiner Kunst. Als 1974 eineerste Personalausstellung von ihm im sozialistischen Osteuropa gezeigt wurde - wenn auch bezeichnenderweisenicht in der DDR, sondern in Pozna Yen im benachbarten Polen - verfasste Gerhard Wolf im Vorfeld Notizenauf eine Visitenkarte geschrieben.

Anbieter: buecher
Stand: 01.10.2020
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Nun schauen mich immer mindestens vier Augen an
29,30 € *
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Eine Freundschaft in BriefenFür Christa und Gerhard Wolf war der freundschaftliche Umgang mit Malern, Bildhauern und Grafikern nicht wenigeranregend und intensiv als der mit Dichterkollegen und Autoren. Das 1995 bei Gerhard Wolf Janus press verlegteBuch Unsere Freunde, die Maler legt davon anschaulich Zeugnis ab. Versammelt es doch Bildwerkezahlreicher bekannter Künstler und stellt ihnen Betrachtungen, Briefe und Reflexionen zur Seite. Ein Jahr vorher,1994, gewann Gerhard Wolf 19 von ihnen für die Mitarbeit an dem Mappenwerk Ein Blatt für C. W., eineGabe für die von allen geschätzte Autorin zu ihrem 65. Geburtstag. In beiden Editionen - dem Buch wie derGrafikmappe - ist Carlfriedrich Claus vertreten. Aber in beiden nimmt er eine Sonderstellung ein.Das muss nicht verwundern, denn Carlfriedrich Claus entwickelte aus seinem radikalen Konzept des künstlerischenund lebensweltlichen Dauerexperiments ein OEuvre, das sich gängigen Kategorien entzog. Grundlegendintermedial, kannes gleichzeitig als Text gelesen und als Bild betrachtet werden und war und ist singulär."[M]eine Intention zielt ja genau dahin, die 'räumlich wirkende' bildende mit der 'zeitlich wirkenden' sprachlichenKunst dialektisch zu verbinden" erläuterte Carlfriedrich Claus 1971 seine "Sprachblätter" einem seinerBriefpartner, Daniel Henry Kahnweiler in Paris (15. 7. 1971). Seit dem Ende der 1950er-Jahre publizierte er inwestdeutschen bzw. westeuropäischen Medien und stellte in diesen Ländern aus. Aber in der DDR lebte und arbeiteteCarlfriedrich Claus damals weitgehend isoliert und unter extrem schwierigen Umständen. Da sich sein Schaffenden Kriterien sozialistischer Kunst entzog, war er in keinem Künstlerverband organisiert. Eine solche Mitgliedschaftgalt jedoch im autoritären Kulturbetrieb der DDR als Voraussetzung für eine freie künstlerische Tätigkeit,so dass er permanent mit Repressionen rechnen musste. Immerhin hatte ihn Werner Schmidt, der Direktordes Kupferstich-Kabinettsder Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, 1968 in einem Abendvortrag imMagdeburger Grafik-Kreis erstmals in der DDR einem sachkundigen Publikum offiziell vorgestellt; im selbenJahr hatte Lothar Lang den Künstler angeregt, sich mit der Drucktechnik der Lithografie auseinanderzusetzen.Eines dieser originalgrafischen Blätter erschien 1969 in der von Lothar Lang herausgegebenen 12. Edition der Kabinettpresse Berlin. Das heißt, gegen kulturpolitische Widerstände hatte der Künstler mit Hilfe engagierter undkompetenter Förderer erste winzige Schritte in Richtung einer Öffentlichkeit auch in der DDR geschafft. Aber egal,in welchem Umfeld seine "Sprachblätter" wahrgenommen wurden und werden, ob im Kontext der konkretenund visuellen Poesie oder avantgardistischer, nonkonformer Kunst, sie behaupten eine Sonderposition. Und alsein solcher Ausnahmekünstler geriet Carlfriedrich Claus auch in den Gesichtskreis von Christa und Gerhard Wolf.Er und das Autorenpaar waren sich im Mai 1971 während eines Besuchs bei Lothar Lang in Freienbrink beiErkner zum ersten Mal persönlich begegnet. Der Kunstkritiker, bei dem Carlfriedrich Claus vom 19. bis 25. Maizu Gast weilte, hatte weitere Autoren und Künstler wie Bernd Jentzsch, Dieter Goltzsche oder Max Uhlig eingeladen,denen Carlfriedrich Claus seine Werke vorstellen konnte. Die Anschriften zwischen Christa und GerhardWolf und Carlfriedrich Claus wurden getauscht und ein Briefwechsel kam in Gang, der dem Gedankenaustauschdiente, der gegenseitigen Bestärkung und Anteilnahme wie der Entwicklung gemeinsamer Projekte.Fortan hatte Carlfriedrich Claus in Gerhard Wolf einen einfühlsamen Interpreten seiner Kunst. Als 1974 eineerste Personalausstellung von ihm im sozialistischen Osteuropa gezeigt wurde - wenn auch bezeichnenderweisenicht in der DDR, sondern in Pozna Yen im benachbarten Polen - verfasste Gerhard Wolf im Vorfeld Notizenauf eine Visitenkarte geschrieben.

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Stand: 01.10.2020
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Otto Greiner
27,90 € *
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Otto Greiner (1869-1916) war Maler und Grafiker. Er kam über die Grafik zur Malerei. Er verwandte als erster deutscher Künstler die Technik der Lithografie nicht nur zur Vervielfältigung, sondern auch zur eigenen gestalterischen Aussage. Zu seinen wenigen großformatigen Monumentalgemälden zählen: Odysseus und die Sirenen, an dem er in Rom drei Jahre lang arbeitete (gilt gemeinhin seit dem Zweiten Weltkrieg als verschollen), Prometheus, Herkules bei Omphale (1905 in Rom entstanden), Hexenschule und sein einziger Zyklus Über die Frauen. Das Werk Greiners gründet auf sorgfältiger grafischer Bearbeitung, im Besonderen bei der figürlichen Darstellung. Der Akt stand dabei häufig im Mittelpunkt seines Schaffens. Weiterhin schuf er zahlreiche Porträts und behandelte antike und phantastische Themen. Diese Themen bilden den Hauptteil seiner 112 grafischen Arbeiten und wenigen großen Gemälde. Eine dieser großformatigen Arbeiten - Herkules bei Omphale - ist seit Ende 2011 Teil der Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart und erstmals wieder der Öffentlichkeit zugänglich. (Wiki) Der vorliegende Band vom Kunsthistoriker Julius Vogel ist illustriert mit 24 S/W-Abbildungen.Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahre 1903.

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Stand: 01.10.2020
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Radierungen von Hermann Struck
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Hermann Struck (1876 -1944) war ein deutsch-jüdischer Zeichner, Maler, Radierer und Lithograf. Als orthodoxer Jude und engagierter Zionist gehörte er zu den Gründern der Misrachi-Bewegung des religiösen Zionismus. Nach einem ersten Besuch 1903 emigrierte er 1923 nach Palästina, wurde Mitglied der Bezalel Akademie für Kunst und Design in Jerusalem und half bei der Gründung des Tel Aviv Museum of Art. Sein großer Einsatz für die Kunst in Israel, die neben der Gründung des Museums in Tel Aviv und einer Kunstschule in Jerusalem auch den Aufbau einer Künstlerkolonie in Haifa umfasste, brachte ihm breite Verehrung als "die künstlerische Seele Israels" ein.Struck ist besonders bekannt für seine Radierungen und Lithografien. Besonderen Einfluss auf die Kunstwelt erreichte Struck um die Jahrhundertwende, als seine Drucke die grafische Kunst in Deutschland entscheidend mitprägte. Sein Buch Die Kunst des Radierens (1908) gilt heute noch als Standardwerk und war ein Werk mit großem Einfluss in seiner Epoche. Struck unterrichte unter anderem Marc Chagall, Max Liebermann, Max Slevogt, Lovis Corinth, Joseph Budko und Lesser Ury in der Kunst der Radierung und Lithografie. Er schuf unter anderem Porträts von Henrik Ibsen, Friedrich Nietzsche, Sigmund Freud, Albert Einstein, Theodor Herzl, August Bebel, Alfred Kerr, Richard Dehmel, Hermann Cohen, Gerhart Hauptmann, Arnold Zweig und Oscar Wilde. (Wiki)Der vorliegende Band ist mit 38 S/W-Abbildungen illustriert.Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahre 1904.

Anbieter: Dodax
Stand: 01.10.2020
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Eine Freundschaft in BriefenFür Christa und Gerhard Wolf war der freundschaftliche Umgang mit Malern, Bildhauern und Grafikern nicht wenigeranregend und intensiv als der mit Dichterkollegen und Autoren. Das 1995 bei Gerhard Wolf Janus press verlegteBuch Unsere Freunde, die Maler legt davon anschaulich Zeugnis ab. Versammelt es doch Bildwerkezahlreicher bekannter Künstler und stellt ihnen Betrachtungen, Briefe und Reflexionen zur Seite. Ein Jahr vorher,1994, gewann Gerhard Wolf 19 von ihnen für die Mitarbeit an dem Mappenwerk Ein Blatt für C. W., eineGabe für die von allen geschätzte Autorin zu ihrem 65. Geburtstag. In beiden Editionen - dem Buch wie derGrafikmappe - ist Carlfriedrich Claus vertreten. Aber in beiden nimmt er eine Sonderstellung ein.Das muss nicht verwundern, denn Carlfriedrich Claus entwickelte aus seinem radikalen Konzept des künstlerischenund lebensweltlichen Dauerexperiments ein OEuvre, das sich gängigen Kategorien entzog. Grundlegendintermedial, kann es gleichzeitig als Text gelesen und als Bild betrachtet werden und war und ist singulär."[M]eine Intention zielt ja genau dahin, die 'räumlich wirkende' bildende mit der 'zeitlich wirkenden' sprachlichenKunst dialektisch zu verbinden" erläuterte Carlfriedrich Claus 1971 seine "Sprachblätter" einem seinerBriefpartner, Daniel Henry Kahnweiler in Paris (15. 7. 1971). Seit dem Ende der 1950er-Jahre publizierte er inwestdeutschen bzw. westeuropäischen Medien und stellte in diesen Ländern aus. Aber in der DDR lebte und arbeiteteCarlfriedrich Claus damals weitgehend isoliert und unter extrem schwierigen Umständen. Da sich sein Schaffenden Kriterien sozialistischer Kunst entzog, war er in keinem Künstlerverband organisiert. Eine solche Mitgliedschaftgalt jedoch im autoritären Kulturbetrieb der DDR als Voraussetzung für eine freie künstlerische Tätigkeit,so dass er permanent mit Repressionen rechnen musste. Immerhin hatte ihn Werner Schmidt, der Direktordes Kupferstich-Kabinetts der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, 1968 in einem Abendvortrag imMagdeburger Grafik-Kreis erstmals in der DDR einem sachkundigen Publikum offiziell vorgestellt, im selbenJahr hatte Lothar Lang den Künstler angeregt, sich mit der Drucktechnik der Lithografie auseinanderzusetzen.Eines dieser originalgrafischen Blätter erschien 1969 in der von Lothar Lang herausgegebenen 12. Edition der Kabinettpresse Berlin. Das heißt, gegen kulturpolitische Widerstände hatte der Künstler mit Hilfe engagierter undkompetenter Förderer erste winzige Schritte in Richtung einer Öffentlichkeit auch in der DDR geschafft. Aber egal,in welchem Umfeld seine "Sprachblätter" wahrgenommen wurden und werden, ob im Kontext der konkretenund visuellen Poesie oder avantgardistischer, nonkonformer Kunst, sie behaupten eine Sonderposition. Und alsein solcher Ausnahmekünstler geriet Carlfriedrich Claus auch in den Gesichtskreis von Christa und Gerhard Wolf.Er und das Autorenpaar waren sich im Mai 1971 während eines Besuchs bei Lothar Lang in Freienbrink beiErkner zum ersten Mal persönlich begegnet. Der Kunstkritiker, bei dem Carlfriedrich Claus vom 19. bis 25. Maizu Gast weilte, hatte weitere Autoren und Künstler wie Bernd Jentzsch, Dieter Goltzsche oder Max Uhlig eingeladen,denen Carlfriedrich Claus seine Werke vorstellen konnte. Die Anschriften zwischen Christa und GerhardWolf und Carlfriedrich Claus wurden getauscht und ein Briefwechsel kam in Gang, der dem Gedankenaustauschdiente, der gegenseitigen Bestärkung und Anteilnahme wie der Entwicklung gemeinsamer Projekte.Fortan hatte Carlfriedrich Claus in Gerhard Wolf einen einfühlsamen Interpreten seiner Kunst. Als 1974 eineerste Personalausstellung von ihm im sozialistischen Osteuropa gezeigt wurde - wenn auch bezeichnenderweisenicht in der DDR, sondern in Pozna Yen im benachbarten Polen - verfasste Gerhard Wolf im Vorfeld Notizenauf eine Visitenkarte geschrieben.

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Stand: 01.10.2020
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Nun schauen mich immer mindestens vier Augen an
35,90 CHF *
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Eine Freundschaft in Briefen Für Christa und Gerhard Wolf war der freundschaftliche Umgang mit Malern, Bildhauern und Grafikern nicht weniger anregend und intensiv als der mit Dichterkollegen und Autoren. Das 1995 bei Gerhard Wolf Janus press verlegte Buch Unsere Freunde, die Maler legt davon anschaulich Zeugnis ab. Versammelt es doch Bildwerke zahlreicher bekannter Künstler und stellt ihnen Betrachtungen, Briefe und Reflexionen zur Seite. Ein Jahr vorher, 1994, gewann Gerhard Wolf 19 von ihnen für die Mitarbeit an dem Mappenwerk Ein Blatt für C. W., eine Gabe für die von allen geschätzte Autorin zu ihrem 65. Geburtstag. In beiden Editionen – dem Buch wie der Grafikmappe – ist Carlfriedrich Claus vertreten. Aber in beiden nimmt er eine Sonderstellung ein. Das muss nicht verwundern, denn Carlfriedrich Claus entwickelte aus seinem radikalen Konzept des künstlerischen und lebensweltlichen Dauerexperiments ein OEuvre, das sich gängigen Kategorien entzog. Grundlegend intermedial, kann es gleichzeitig als Text gelesen und als Bild betrachtet werden und war und ist singulär. „[M]eine Intention zielt ja genau dahin, die ‚räumlich wirkende‘ bildende mit der ‚zeitlich wirkenden‘ sprachlichen Kunst dialektisch zu verbinden“ erläuterte Carlfriedrich Claus 1971 seine „Sprachblätter“ einem seiner Briefpartner, Daniel Henry Kahnweiler in Paris (15. 7. 1971). Seit dem Ende der 1950er-Jahre publizierte er in westdeutschen bzw. westeuropäischen Medien und stellte in diesen Ländern aus. Aber in der DDR lebte und arbeitete Carlfriedrich Claus damals weitgehend isoliert und unter extrem schwierigen Umständen. Da sich sein Schaffen den Kriterien sozialistischer Kunst entzog, war er in keinem Künstlerverband organisiert. Eine solche Mitgliedschaft galt jedoch im autoritären Kulturbetrieb der DDR als Voraussetzung für eine freie künstlerische Tätigkeit, so dass er permanent mit Repressionen rechnen musste. Immerhin hatte ihn Werner Schmidt, der Direktor des Kupferstich-Kabinetts der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, 1968 in einem Abendvortrag im Magdeburger Grafik-Kreis erstmals in der DDR einem sachkundigen Publikum offiziell vorgestellt; im selben Jahr hatte Lothar Lang den Künstler angeregt, sich mit der Drucktechnik der Lithografie auseinanderzusetzen. Eines dieser originalgrafischen Blätter erschien 1969 in der von Lothar Lang herausgegebenen 12. Edition der Kabinettpresse Berlin. Das heisst, gegen kulturpolitische Widerstände hatte der Künstler mit Hilfe engagierter und kompetenter Förderer erste winzige Schritte in Richtung einer Öffentlichkeit auch in der DDR geschafft. Aber egal, in welchem Umfeld seine „Sprachblätter“ wahrgenommen wurden und werden, ob im Kontext der konkreten und visuellen Poesie oder avantgardistischer, nonkonformer Kunst, sie behaupten eine Sonderposition. Und als ein solcher Ausnahmekünstler geriet Carlfriedrich Claus auch in den Gesichtskreis von Christa und Gerhard Wolf. Er und das Autorenpaar waren sich im Mai 1971 während eines Besuchs bei Lothar Lang in Freienbrink bei Erkner zum ersten Mal persönlich begegnet. Der Kunstkritiker, bei dem Carlfriedrich Claus vom 19. bis 25. Mai zu Gast weilte, hatte weitere Autoren und Künstler wie Bernd Jentzsch, Dieter Goltzsche oder Max Uhlig eingeladen, denen Carlfriedrich Claus seine Werke vorstellen konnte. Die Anschriften zwischen Christa und Gerhard Wolf und Carlfriedrich Claus wurden getauscht und ein Briefwechsel kam in Gang, der dem Gedankenaustausch diente, der gegenseitigen Bestärkung und Anteilnahme wie der Entwicklung gemeinsamer Projekte. Fortan hatte Carlfriedrich Claus in Gerhard Wolf einen einfühlsamen Interpreten seiner Kunst. Als 1974 eine erste Personalausstellung von ihm im sozialistischen Osteuropa gezeigt wurde – wenn auch bezeichnenderweise nicht in der DDR, sondern in Pozna¥ im benachbarten Polen – verfasste Gerhard Wolf im Vorfeld Notizen auf eine Visitenkarte geschrieben. 1975 konnte der Text im Katalog einer Personalausstellung in der Ost-Berliner Galerie Arkade wieder abgedruckt werden. Art und Ort der Veröffentlichungen von Gerhard

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